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Mythen rund um's Brot

 

An dieser Stelle haben wir Behauptungen zusammengetragen, die dem Brot angedichtet werden. Dass es sich dabei meist um Mythen handelt, möchten wir hier aufdecken.
 

"Brot macht dick."

Diese Aussage ist definitiv falsch! Langkettige Kohlenhydrate, wie sie im Brot in hoher Konzentration enthalten sind, sind mit das Beste, was wir unserem Körper zuführen können.
Dick wird man immer nur dann, wenn man mehr Kalorien zu sich führt, als man verbraucht. Dazu müsste man aber sehr große Mengen Brot essen. Mit Fetten wird man deutlich schneller dick.
 

"Dunkles Brot ist gesünder."

Diese Aussage stimmt nur bedingt, sofern es sich bei dunklem Brot um ein Vollkornbrot handelt und nicht um ein mit Malz dunkler gemachtes Brot. Malz wird allerdings nicht wegen der Farbe, sondern wegen des würzig, süßlichen Geschmacks zugesetzt. Vollkornbrot enthält mehr Nähr- und Ballaststoffe als Brote aus Typenmehlen. Doch es gilt auch hier „Auf die Mischung kommt es an“.
 

"Frisches Brot verursacht Bauchweh."

Diese Aussage ist falsch! Dieses Märchen wurde in Hungerszeiten erfunden, damit die Menschen kein frisches Brot aßen. Denn bei frischem, warmen Brot kann man nicht mehr aufhören zu essen. Auf älterem, 2-3 Tage altem Brot, kaut man länger, was ein größeres Sättigungsgefühl gibt. Also wurde damals dieser Mythos in die Welt gesetzt, der sich erstaunlich lange hält, an dem aber nichts dran ist.
 

"Je mehr Körner im Brot sind, desto besser."

Diese Aussage stimmt nicht! Mit „Körner“ meinen Verbraucher zumeist Ölsaaten, wie beispielsweise Leinsamen. Jedoch verträgt nicht jeder Mensch diese Ölsaaten und nicht jede Ölsaat wird in der Verdauung richtig aufgeschlossen. Manche Menschen vertragen Brote ohne sichtbare Körner deutlich besser. Auch hier macht die richtige Mischung eine Gesunde Ernährung aus.
 

"Weißbrot ist ungesund."

Diese Aussage ist falsch! Weißbrot wird in unserem Haus aus der Weizenmehltype 550 hergestellt, das durchaus zahl-reiche Ballaststoffe enthält. Weizenbrot oder -brötchen enthalten pro 100g mehr Ballaststoffe als ein Apfel!
Hinzu kommen zahlreiche Vitamine und Spurenelemente.

 

 

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